Wer herausfinden will, was eine Website kostet, stößt meist auf dieselbe Wand: Agenturen sagen „kommt darauf an“, Freelancer nennen wild unterschiedliche Zahlen, und Website-Baukästen versprechen alles für 12 € im Monat. Alle drei sagen technisch die Wahrheit, was Ihnen kein Stück weiterhilft. Hier also echte Zahlen, auf Basis dessen, was wir berechnen und was wir 2026 am Markt sehen.
Die kurze Antwort
- Onepager für Restaurant, Café oder lokalen Dienstleister: 800 – 2.500 €
- Mehrseitige Firmenwebsite (5–10 Seiten, Blog, Galerie): 2.500 – 6.000 €
- Individuelle Webanwendung mit Login, Buchungen oder Dashboards: ab 8.000 €
- Laufende Kosten (Hosting, Domain, kleine Änderungen): 10 – 50 € pro Monat
Der Rest dieses Beitrags erklärt, was Sie innerhalb dieser Spannen nach oben oder unten bewegt, und ebenso wichtig: wann Sie nicht am oberen Ende ausgeben müssen.
Was Sie für 800–2.500 € bekommen: den Onepager
Für die meisten Restaurants, Cafés, Salons und lokalen Dienstleister reicht eine einzelne, gut gebaute Seite wirklich aus. Nicht als Kompromiss, sondern als vollwertige Lösung. Sie sollte alles enthalten, wonach ein Kunde in den ersten zehn Sekunden sucht: was Sie anbieten, wo Sie sind, wann Sie geöffnet haben, was es kostet und wie man Sie erreicht oder findet.
- Ihre Speise- oder Leistungskarte, auf dem Handy ohne Zoomen lesbar
- Öffnungszeiten und eine eingebettete Google-Karte
- Fotos, die nach Ihrem echten Laden aussehen, keine Stockbilder
- Anruf-, WhatsApp- oder Reservierungsbutton mit einem Tipp
- Automatisch eingebundene Google-Bewertungen
- Schnelles Laden, unter 2 Sekunden im Mobilfunknetz
Wo Sie innerhalb dieser Spanne landen, hängt vor allem am Inhalt. Wenn Fotos, Texte und Logo bereitliegen, sind Sie am unteren Ende. Wenn wir Texte schreiben, Fotografie organisieren und eine kleine visuelle Identität entwerfen sollen, am oberen.
Was Sie in den Bereich 2.500–6.000 € bringt
- Mehrere Seiten: eigene Seiten für Karte, Veranstaltungen, Catering, Über uns und Kontakt
- Ein Blog oder Neuigkeitenbereich, den Sie selbst pflegen
- Zwei oder mehr Sprachen (bei uns sehr verbreitet, SK + EN kostet rund 15–25 % mehr)
- Onlinereservierungen, angebunden an ein Buchungssystem
- Ein Redaktionssystem, damit Ihr Team die Karte ändern kann, ohne jemanden anzurufen
Die Kosten, die vorab niemand erwähnt
Der Umsetzungspreis ist nur ein Teil des Bildes. Hier die ehrliche Liste der laufenden Kosten, denn uns ist lieber, Sie hören sie von uns, als sie später zu entdecken:
- Domain: 10 – 20 € pro Jahr
- Hosting: 0 – 20 € pro Monat für eine moderne statische Seite (unsere liegen meist nahe null)
- E-Mail auf eigener Domain: 4 – 7 € pro Nutzer und Monat
- Inhaltsänderungen: entweder ein kleiner monatlicher Wartungsplan (30 – 80 €) oder Abrechnung pro Änderung
Wann Sie KEINE individuelle Website bezahlen sollten
Zeit für Ehrlichkeit. Wenn Sie ein brandneues Geschäft testen, kein Budget haben und einfach diese Woche online sein müssen, ist ein Baukasten oder auch ein gut gepflegtes Google-Unternehmensprofil vorerst in Ordnung. Eine individuelle Seite zahlt sich aus, wenn Kunden bereits nach Ihnen suchen, wenn Sie Buchungen an Wettbewerber mit besseren Seiten verlieren, oder wenn Ihnen Ihre aktuelle Seite auf dem Handy peinlich ist. Wenn das noch nicht auf Sie zutrifft, sparen Sie das Geld. Wir sind auch später noch da.
“Die teuerste Website ist die günstige, die Sie zwei Kunden pro Woche kostet, ohne dass Sie es je erfahren.”
Wie Sie Angebote vergleichen
Vergleichen Sie bei Angeboten nicht nur die Endsumme. Stellen Sie drei Fragen: Wie schnell lädt die Seite auf dem Handy? Wem gehören Domain und Website danach (die Antwort muss lauten: Ihnen)? Und was kostet eine kleine Änderung nach dem Launch? Diese drei Antworten trennen eine Website, die Geld verdient, von einer, die nur existiert.
Sie möchten statt einer Spanne eine konkrete Zahl? Schicken Sie uns den Link zu Ihrer aktuellen Seite oder einfach Ihren Firmennamen, und Sie erhalten innerhalb eines Werktags ein Festpreisangebot. Telefonate nur, wenn Sie eines möchten.